Maßnahmen, um das Risiko des Leerbleibens einer Hündin zu vermindern - Leonberger

LEONBERGER HUNDEZUCHT
Löwe aus Kurpfalz
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Maßnahmen, um das Risiko des Leerbleibens einer Hündin zu vermindern

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Bemerkungen zur Optimierung der Fertilität  von  Zuchthunden
 

Auch bei optimalen Voraussetzungen und gesunden Zuchtpartnern führen lediglich 75 % der Deckakte bei Hunden zu einer Trächtigkeit. Wird dieser Durchschnittswert jedoch deutlich unterschritten, ist es naheliegend, dass es Mängel bei der Zuchthygiene oder andere Defizite beim Management gibt, da Inzuchtdepression oder andere genetischen Gründe als dessen Ursache bei Leonbergerhunden auszuschließen sind.

 
Nach dem Bericht des ehemaligen Zuchtleiters des DCLH folgten im Jahr 2015 auf fast 60 % der angezeigten Deckanzeigen keine Wurfmeldungen. Der Grund dafür ist einerseits, dass seitens des DCLH gefordert wird, sämtliche Deckmeldungen einzureichen, auch wenn es während des Deckaktes nicht zum „Hängen“ des Rüden gekommen ist.  Dies ist zwar nicht unbedingt Voraussetzung für eine erfolgreiche Paarung, ein Ausbleiben des "Hängens" schmälert allerdings deren Erfolg doch erheblich. Andererseits lässt die hohe Zahl vergeblicher Deckversuche vermuten, dass von Seiten der Züchter und Deckrüdenbesitzer nicht immer alles unternommen wird, um erfolgreich einen gesunden Wurf zu erhalten.

 
Es bedarf meines Erachtens keiner speziellen Untersuchung  oder Studie über die Problematik des "Leerbleibens der Hündinnen", solange nicht von allen Beteiligten die grundlegenden Voraussetzungen für eine fruchtbare Verpaarung geschaffen werden. Ohne gewisse zuchthygienische Standards lassen sich nur entsprechend weniger Würfe erzielen.
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