Teil 1: Die Zeit bis zum Deckakt - Leonberger

LEONBERGER HUNDEZUCHT
Löwe aus Kurpfalz
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Teil 1: Die Zeit bis zum Deckakt

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Die Voraussetzungen, die ein Leonberger als Zuchthund erfüllen muss, sind erfolgreich abgeschlossen. Die Körung ist bestanden sowie alle anderen Dinge wie LPN-Untersuchungen, das HD-Röntgen und der DNA-Test sind erfolgreich absolviert. Nun gilt es, sich Gedanken zu machen, wie man den weiteren Verlauf der Zuchtkarriere möglichst optimal gestalten kann.

 
Grundvoraussetzung für eine erfolgreiche Zucht ist, dass die Genitalien der beiden Zuchtpartner physiologisch einwandfrei sind. So banal dies klingen mag, kommt es immer wieder zu unliebsamen Überraschungen. Ein Deckakt kann auch bei noch so intensiven Bemühungen des Rüden kaum erfolgreich sein, wenn die Hündin beispielsweise eine Scheidenspange hat. Diese ist ein Überbleibsel aus der Embryonalzeit, die als Hindernis mehr oder weniger quer durch den Scheidenraum verläuft. Solch eine Spange kann mit einfachsten Mitteln vom Tierarzt entfernt werden. Ich erinnere mich an einen Fall, wo eine Scheidenspange erst nach gescheitertem Deckakt bemerkt wurde. Nach deren Entfernung stand einem erfolgreichen Zuchteinsatz nichts mehr im Wege. Beim Rüden stellt beispielsweise eine Phimose (Verengung der Vorhaut) ein Deckhindernis dar, das ebenfalls leicht behoben werden kann. Diese Beispiele sollen zeigen, dass ein kurzer gynäkologischer oder andrologischer  Check vor einer geplanten züchterischen Karriere durchaus sinnvoll sein kann.

 
Frühzeitig sollte sich der Hündinnenhalter um einen geeigneten Deckrüden Gedanken machen. Die Reise zu ihm muss geplant werden, und es ist sicherzustellen, dass er zum geplanten Deckzeitpunkt verfügbar ist. Es ist zu empfehlen, besonders wenn es früher bereits zu Schwierigkeiten bei der Bedeckung gekommen war, sich nach einem erfahrenen Ersatzpartner umzusehen. Dabei sind explizit nicht so genannte Popular Sires, also Vieldecker, gemeint. Der Ersatzrüde sollte nicht allzu weit von der geplanten Route zum Wunschrüden entfernt wohnen, damit er im engen Zeitrahmen des optimalen Bedeckungszeitraums auch erreicht werden kann. Die Rüdenbesitzer sollten von den Plänen des Hündinnenhalters rechtzeitig und in vollem Umfang in Kenntnis gesetzt werden.

 
Es ist zu empfehlen, vor dem Deckakt abzuklären, an welchem Ort und unter welchen Umständen der Rüde bereits erfolgreich gedeckt hat. So ist es beispielsweise  schon vorgekommen, dass nach erfolglosem Deckakt im Garten des Rüden dessen Besitzer entschuldigend meinte (die Hündin war längst wieder abgereist), der Rüde habe zu Hause noch nie gedeckt.

 
Nur mit einer bedarfsgerechten Ernährung lässt sich ein optimaler Zuchterfolg erreichen. So ist besonders in den letzten zwei Monaten vor der Bedeckung auf Vitamin- und Mineralstoffzufuhr im oberen Bedarfsbereich zu achten  (v.a. Vitamine des B-Komplexes, Vitamin E, Selen). Dies ist am einfachsten mit einem hochwertigen Fertigfutter der bekannten Premiumhersteller zu erreichen. Selbst zusammengestellte Futterrationen sollten nur von Hundebesitzern angeboten werden, die sich wirklich intensiv mit der Fütterung des Hundes auseinandergesetzt haben und die Komposition einer ausgewogenen Futterration sicher beherrschen. Vor dem Verzehr besonders von rohem Kopf- bzw. Schlundfleisch sei eindringlich gewarnt, da diesem Schilddrüsengewebe anhaften kann, was zu schweren Störungen auch im Sexualhormon-Haushalt führen kann. Die Erfahrung lehrt, dass diese Warnung auch dann gilt, wenn auf der Verpackung eine Freiheit von Schilddrüsengewebe explizit garantiert wird. Werden Hunde gebarft oder mit anderen Eigenkreationen gefüttert, sollte regelmäßig die richtige Zusammensetzung des Futters anhand spezieller Blutuntersuchungen, so genannter Barfer-Profilen, überprüft werden.

 
Neben der routinemäßigen Entwurmung der Hunde, die mindestens 4-mal jährlich durchzuführen ist, sollte die  Hündin zusätzlich vor der Bedeckung mit einem Breitbandanthelminthikum entwurmt werden. Ebenso muss eine regelmäßige Prophylaxe gegen Ektoparasiten durchgeführt werden. Sämtliche angewendeten Mittel müssen natürlich eine Zulassung für Zuchthunde besitzen.

 
Eine Blutuntersuchung der Zuchttiere (großes Screening + großes Blutbild und Differentialblutbild + T4) sollte regelmäßig durchgeführt werden. Diese Untersuchung (im Laborjargon geriatrisches Profil genannt) gibt umfassend Auskunft über den Kohlehydrat-, Protein- und Fettstoffwechsel, den Gesundheitszustand von Leber, Niere, Muskulatur, Bauchspeicheldrüse, und man erhält Hinweise bezüglich der Schilddrüsenfunktion. Anhand des Blutbildes lässt sich der allgemeine Gesundheitszustand recht gut einschätzen (z. B. können Entzündungsgeschehen erkannt werden).

 
Bei Hündinnen würde man solch einen Test mindestens einmal jährlich und vor jedem geplanten Zuchteinsatz durchführen lassen. Rüden, die regelmäßig im Deckeinsatz sind, sollten entsprechend öfter (mindestens zweimal jährlich) untersucht werden.

 
Wird bei der Blutuntersuchung eine Schilddrüsenunterfunktion festgestellt, führt dies ohne Behandlung zu massiven Störungen bei der Reproduktion. Daher ist es bei positivem Befund notwendig, zunächst weitere Blutuntersuchungen  (T4- und TSH-Konzentration) zur Sicherung der Diagnose durchzuführen. Bei Hunden mit Verdacht auf schilddrüsenbedingte Fertilitätsstörungen können bei unklaren Laboruntersuchungsergebnissen zudem die fT4-Konzentration genauso wie die Thyreoglobulin-Antikörper, die T3- und T4-Antikörper bestimmt werden. Ihr Tierarzt  berät Sie sicher gerne über die im konkreten Fall erforderlichen Maßnahmen.

 
Schilddrüsenhormone stehen in vielfältiger Interaktion mit den Geschlechtshormonen des Rüden und der Hündin. Auswirkungen hat dies jedoch vorwiegend auf die Fertilität der Zuchthündinnen. So kommt es zu vermehrter Sterblichkeit von Embryonen und niedrigen Geburtsgewichten bei Welpen. Außerdem besteht der begründete Verdacht, dass es bei einer Schilddrüsenunterfunktion zu ausbleibenden oder stillen Läufigkeiten kommen kann. Folgen sind das Nicht-Aufnehmen, Aborte, unreife Welpen, Frühgeburten und verzögerte Geburten. Schon lange bevor es zu klinisch erkennbaren Anzeichen einer Schilddrüsenunterfunktion kommt, ist deren Auswirkung auf die Fertilität vorhanden. Man vermutet, dass bereits in einem frühen Stadium der Erkrankung autoimmune Prozesse die Fruchtbarkeit der Hunde einschränken. Die Behandlung mit  Schilddrüsenhormonen  hat einen positiven Einfluss auf das Immunsystem. Eine Schilddrüsenunterfunktion ist mit Hilfe von Tabletten recht gut therapierbar und führt meist wieder zu einer ungestörten Fertilität.

 
Spermiogramm-Untersuchungen des Zuchtrüden sollten regelmäßig und nach Zuchtfrequenz mindestens einmal jährlich durchgeführt werden. Dabei werden neben der Libido des Rüden im gewonnenen Ejakulat das Gesamtvolumen und die Konzentration der Spermien, deren Beweglichkeit und Gesundheit beurteilt. Es wäre den Hündinnenbesitzern gegenüber unverantwortlich, damit so lange zu warten, bis ihre Tiere aufgrund mangelnder Spermaqualität  nicht mehr trächtig werden.

 
Zahnsteinbildung und eine meist mit dieser einhergehende Zahnfleischentzündung müssen regelmäßig überprüft und gegebenenfalls rechtzeitig entfernt werden. Zahnstein führt zu einer unnötigen Bakterienbelastung des gesamten Organismus, die sich negativ, nicht nur auf einen Zuchterfolg, auswirken kann. Eine Zahnfleischentzündung verursacht zudem Schmerzen. Es sollte selbstverständlich sein, dass besonders Zuchthunde über ein tadelloses Gebiss verfügen.

 
Auch sonst müssen Zuchttiere gepflegt und in tadelloser Konstitution sein. Das Körpergewicht sollte überprüft und gegebenenfalls optimiert werden. Über- und Untergewicht sind gleichermaßen schädlich.

 
Zuchttiere sollten über eine gute Kondition verfügen. Der Deckakt verlangt von beiden Partnern eine gewisse sportliche Leistung. Nicht zu vergessen ist die zu erwartende körperliche Belastung einer hochträchtigen Hündin, ganz zu schweigen von den Anstrengungen einer Mehrlingsgeburt. Nur ein Muttertier mit guter Kondition hat auch noch beim 9. Welpen genug körperliche Reserven, diesen auszutreiben. Der ein oder andere Kaiserschnitt könnte sich bei einer guten Kondition der Zuchthündin vermeiden lassen.
 
Anlässlich der jährlichen Auffrischimpfung wird der Hund vom Tierarzt normalerweise zuvor untersucht. Dabei werden etwaige Auffälligkeiten mitgeteilt. Die Beseitigung pathologischer (krankhafter) Abweichungen muss dann unverzüglich in Angriff genommen werden.

 
Bei Hündinnen, die in absehbarer Zeit gedeckt werden, sollte der Impfstatus kontrolliert werden, denn es empfiehlt sich, möglicherweise anfallende Auffrischimpfungen bereits vier Monate bis spätestens vier Wochen vor der Läufigkeit erledigt zu haben. Dabei sind vom Tierarzt eine korrekt durchgeführte Grundimmunisierung und die regelmäßigen Auffrischimpfungen im Impfpass überprüfen zu lassen. Viele Hunde weisen hier Impflücken auf, die einen belastbaren Impfschutz nicht gewährleisten.

 
Bezüglich des Zuchteinsatzes ist besonders auf eine belastbare Immunität gegen Parvovirose bei beiden Zuchtpartnern zu achten. Auch hier sind auf eine korrekt durchgeführte Grundimmunisierung und regelmäßige Auffrischimpfung zu überprüfen. Eine zusätzliche Impfung 14 Tage vor der Bedeckung gewährleistet einen maximalen Antikörpertiter gegen Parvoviren.

 
Zu diesem Zeitpunkt sollte auch eine ausführliche tierärztliche Allgemeinuntersuchung durchgeführt werden. Diese besteht auch aus der oben erwähnten zusätzlichen Blutuntersuchung der Hündin. Sie beinhaltet des Weiteren eine gynäkologische Untersuchung zu Beginn der Läufigkeit.

 
In der Pferdezucht ist es üblich, dass jede Stute vor dem Deckakt (Natursprung und künstliche Besamung) einer zuchthygienischen Untersuchung (Genitalabstrich zur Untersuchung auf Bakterien und Pilze) unterzogen wird. Auch bei Hengsten muss regelmäßig eine Untersuchung auf Deckinfektionen erfolgen.

 
Die bei Stuten übliche Tupferprobenentnahme erfolgt im Gebärmutterhals oder im Uterus mit Hilfe eines „verdeckten“ Tupfers. Da dieser Bereich bei einer Hündin in der Praxis nur sehr schwer zugänglich ist, bleibt hier meist nur eine Probeentnahme im Scheiden- oder Vaginalbereich. Diese sind jedoch fast immer von Bakterien besiedelt. Dasselbe gilt auch für Penisabstriche beim Rüden. Daher sind die bakteriellen Untersuchungsergebnisse nur wenig aussagekräftig. Bei einer nachgewiesenen Keimbesiedelung kann daher bei der Hündin keine Ableitung für eine entsprechende Infektion der Gebärmutter getroffen werden. Als Routineuntersuchung ist eine Tupferprobenentnahme bei Hunden daher untauglich.

 
Umso wichtiger ist deswegen die tierärztliche Untersuchung. Dabei ist auf einen ungewöhnlichen Scheidenausfluss zu achten (Eiter, Geruch), bzw. auf Anhaftungen am Penis. Auch erkennbare Entzündungssymptome (Rötung, Schwellung, Schmerzhaftigkeit) der Genitalien spielen eine wichtige Rolle. Ergänzend kann eine zytologische  oder eben doch eine bakteriologische Untersuchung durchgeführt werden. Zeigt sich in der mikrobiologischen  Auswertung ein hochgradiges Wachstum bestimmter Keime, wird die Durchführung eines Resistenztests notwendig. Im Anschluss erfolgt eine gezielte Behandlung mit einem wirksamen Antibiotikum. Besonders wichtig ist in diesem Zusammenhang, ob es Beobachtungen über infektiöse Ursachen bei früheren Trächtigkeiten auch von anderen Hunden im Tierbestand gibt und ob bereits entsprechende Befunde beispielsweise über Abortfrüchte vorhanden sind.

 
Darüber hinaus ist es jedem Züchter freigestellt, prophylaktisch um den Zeitpunkt des Deckaktes herum eine systemische antibiotische Prophylaxe durchzuführen.

 
Die Wahl eines geeigneten Tierarztes, der bei Komplikationen, nicht nur während der Geburt, helfen soll, ist schwierig. Hier ist natürlich die Erreichbarkeit der Praxis rund um die Uhr und an jedem Tag des Jahres von entscheidender Bedeutung. Ideal wäre es, wenn der Tierarzt selbst Hundezüchter einer ebenfalls großen Hunderasse  wäre. Aber auch ein erfahrener Allgemeinpraktiker, der regelmäßig Geburtshilfe auch bei anderen Tierarten leistet, ist geeignet. Idealerweise sollte dieser Tierarzt auch bereit sein, Hausbesuche durchzuführen. Es wirkt sich äußerst negativ auf einen laufenden Geburtsvorgang aus, wenn eine Hündin während dieser Phase in eine Tierarztpraxis transportiert werden muss.

 
Gegenseitige Sympathie ist ebenfalls wichtig. Eine gewisse Professionalität und damit oftmals verknüpfte Distanz seitens des Tierarztes sollten in diesem Zusammenhang jedoch nicht überbewertet werden.

 
Eine 20%ige Häufigkeit von Kaiserschnitten bei Leonbergern im Jahr 2015 beruht sicher zum Teil auf der Unerfahrenheit von Kleintierpraktikern, denen mitunter die erforderliche Routine bei der Geburtshilfe fehlt. Der mögliche manuelle Zugang bis in den Beckenbereich einer werfenden Leonbergerhündin gibt dem erfahrenen Geburtshelfer recht gute Manipulationsmöglichkeiten, beispielsweise um Korrekturen von Lageanomalien an Welpen durchführen zu können. Einem wenig erfahrenen Tierarzt bleibt dagegen oftmals nur die Möglichkeit, einen Kaiserschnitt durchzuführen.

 
Einen guten Tierarzt zeichnet außerdem aus, dass er seine eigenen Grenzen kennt und bei besonderen Problemen an einen Spezialisten überweist. Bietet ein Tierarzt dagegen beispielsweise Bioresonanzdiagnostik an oder hat die seltene „Gabe“, durch Auspendeln Krankheiten zu erkennen, ist er ein Scharlatan. obskurer  Vertreter seines Berufstandes.

 
Sollten Sie eine geeignete Tierarztpraxis gefunden haben, empfiehlt es sich, dort sämtliche erforderlichen Maßnahmen für all Ihre Tiere durchführen zu lassen. Auch wenn  Impfungen, Entwurmungen oder das Implantieren von Mikrochips etwas teurer als beim benachbarten Kollegen sein sollten, rechnet sich Ihre Tierarzttreue dennoch rasch. So ist eine ständige Dienstbereitschaft nicht auf der Basis von Dumpingpreisen zu gewährleisten. Und spätestens bei der Abrechnung des nächtlichen Hausbesuchs zur Welpengeburtshilfe zahlt sich Ihre Tierarzttreue aus. Ein Tierarzt hat weitgehend freien Ermessensspielraum, innerhalb des ein- bis dreifachen Satzes der Gebührenordnung abzurechnen. Logischerweise berechnet man treuer Kundschaft gegenüber weniger, insbesondere wenn es mal wieder teurer wird, als bei Gelegenheitskunden, die einen vorwiegend nachts oder an Wochenenden aufsuchen. Auch ist das Engagement gegenüber einer langjährigen Klientel entsprechend höher, da man sich emotional gebunden fühlt. Von unschätzbarem Wert ist besonders bei Notfällen, wenn der Tierarzt seine Patienten schon lange kennt und über sämtliche Krankengeschichten und sonstige Befindlichkeiten (auch die der Besitzer) Bescheid weiß. Die „Geiz-ist-geil“- Mentalität mag für Wegwerfartikel angesagt sein, ob dies auch für die Behandlung Ihrer Hunde zutrifft, bleibt Ihnen überlassen.

 
Insbesondere wenn eine Bedeckung geplant ist, muss während der Läufigkeit aus hygienischen Gründen der Kontakt mit fremden Hunden zu reduziert werden. Ausstellungsbesuche, Vereinsaktivitäten, Hundesport, aber auch Spaziergänge in fremdem Territorium und ähnliche Dinge sollten vermieden werden. Allgemein gilt es, möglichst wenig Stress zuzulassen.
 
Die erste von zwei Herpes-Schutzimpfungen erfolgt während der Läufigkeit oder 7 bis 10 Tage nach dem erfolgten Deckakt (Impfstoff Eurikan Herpes der Firma Merial). Dabei spielt der aktuelle Antikörpertiter gegen Herpesviren keine Rolle. Besonders wirksam und somit unbedingt bei Hündinnen oder in Zuchtstätten zu empfehlen, die bereits einmal Probleme mit Herpes-Infektionen hatten, ist die Impfung bereits zu Beginn der Läufigkeit. Dadurch erhält man früher einen hohen Impfschutz. Sollte die Bedeckung misslingen, war die  Impfung umsonst.
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